Der Auftakt ging daneben. Nach zwei Spielen in der Landesliga-Rückrunde steht der FSV Malchin punktlos da. Die 0:1-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt wiegt schwer. Nun steht man auf einem Abstiegsplatz.
Die Landesliga-Zukunft der Peenestädter steht in den Sternen. Wieder einmal schaffte es die Mannschaft nicht, ein Heimspiel zu gewinnen. Man musste die Richtenberger Empor-Truppe in der Tabelle sogar an sich vorbeiziehen lassen. Waren einige Auftritte der Rot-Weißen am Ende des Jahres 2024 vom Pech verfolgt, so war es dieser nicht. Die Personalsituation allerdings überschattete das Aufeinandertreffen. Mehmet Yildiz und Hannes Jähnke fehlten gesperrt. Dazu kam der kurzfristige Ausfall von Hannes Kulartz. Der beste Torjäger des Teams hütete mit Fieber das Bett.
Über die gesamte Spielzeit betrachtet war der Erfolg der Gäste verdient. Sie hatten vor allem im zweiten Part die besseren Chancen und ließen kaum brenzlige Situationen zu. Mitte der zweiten Hälfte glückte dann das goldene Tor, im zweiten oder dritten Nachfassen köpfte Sauer das Leder in den leeren Kasten. Groß war der Jubel des bis dahin Tabellenvorletzten.
Kurz vor dem Seitenwechsel sah dies anders aus. Die junge Malchiner Elf kam gut ins Spiel. Tim Andrys hatte die erste dicke Tormöglichkeit. Poulios erzielte kurz vor der Pause sogar die Führung. Im Nachgang jedoch wurde der Treffer wegen eines Foulspiels einkassiert.
Zu Beginn des zweiten Teils gaben die Platzherren das Geschehen zunächst komplett aus der eigenen Hand. Die Richtenberger kamen immer weiter in Tornähe. Der Führungstreffer lag in der Luft und fiel letztendlich auch.
In den finalen 20 Minuten wollten der emsige Justin Haack und Georgios Poulios einfach nicht aufgeben. Sie stemmten sich spürbar gegen die Niederlage, kurbelten immer wieder Angriffsszenen an und erarbeiten zahlreiche Standardsituationen. Doch weder Eckbälle noch Freistöße versprühten Gefahr. So blieben die 1919er zum ersten Mal in dieser Saison ohne eigenes Heimspieltor.
FSV Malchin: Emberger, Ullrich, Messing, Hensel, Peters, Siewert, Schmidt (69. Röhr), Libnow, Haack, Poulios, Andrys (67. Kruschel)