UPDATE Eingebogen ist der Malchiner FSV in die letzte Woche der Vorbereitung. Der klare Sieg gegen den SV Görmin gibt der Mannschaft Mut. Ungewohnt: Die Gäste verteilten einige Geschenke.

In nicht einmal zwei Wochen startet die Rückrunde der zweithöchsten Spielklasse des Landes. Dem Malchiner FSV steht dann ein hartes Auftaktprogramm vor der Brust. Die Mannschaft – mit vielen Junioren besetzt – steckt als Drittletzter der Tabelle tief im Abstiegskampf.

Da kam der Auftritt am Sonnabend überraschend. Gegen den SV Görmin, der in der Landesklasse zu den Topteams zählt, konnten die 1919er aufzeigen, wie man das Abstiegsgespenst verjagen könnte. Fast über die gesamte Spielzeit blieben die FSVer im Mittelfeld die reifere Mannschaft. Zudem konnte man in der Offensive Akzente setzen.

Schon nach 2 Minuten hatte der Platzherr die erste taugliche Chance erspielt. Hannes Kulartz und Tim Andrys setzten sich am Strafraum der zahmen Gäste fest und besorgten in der direkten Folge die Führung. Andrys traf trocken. Immer wieder blieben die Gastgeber im Vorwärtsgang. Kulartz und Andrys hatten das zweite Tor auf dem Fuß, als noch nicht einmal eine Viertelstunde gespielt war.

Es kam anders. Mit der ersten Aktion kam Görmin zum Ausgleich. Doch die Gäste brachten sich selber aus dem Rhythmus. Ein Eigentor und ein katastrophaler Fehlpass waren die Grundlage eines FSV-Doppelpacks. Es stand 3:1. Da waren 33 Minuten absolviert. Man merkte dem Malchiner Auftritt keineswegs an, dass einige Kicker im Kader fehlten und nur ein Reservespieler zur Verfügung stand.

Nach dem Wechsel traf wiederum Hannes Kulartz zum 4:1. Der FSV-Angreifer hätte noch einige weitere Tore erzielen können. Ein Eigentor und Poulios mit dem sechsten Treffer machten den FSV-Auftritt rund. Das zweite Görminer Tor – ein Schuss aus der zweiten Reihe – überraschte Keeper Emberger, brachte die Platzherren jedoch nicht aus der Fassung.

FSV Malchin: Emberger, Haack, Jähnke, Kruschel (54. Budniak), Peters, Messing, Schmidt, Libnow, Poulios, Kulartz, Andrys