UPDATE Ein ganz später Treffer lässt die Malchiner Kreisoberliga-Kicker auf der Verliererstraße. Der TSV Thürkow entschied das Testduell am Sonnabend spät für sich.
Das hatte sich der Malchiner FSV sicher anders vorgestellt. Zwar sind die Mannen um Trainer Frank Dreher nach dem Aufstieg in die Kreisoberliga im sicheren Mittelfeld der Tabelle; doch die letzten Partien das Jahres liefen gar nicht nach dem Geschmack der 1919er. Mit einer fiesen Serie von drei Niederlagen am Stück wurde man in die Winterpause geschickt. Dabei gab es teilweise herbe Klatschen.
Aus diesem Tal wollen sich die Oldies Hewelt, Rümker und Co. herausarbeiten. Im ersten Testduell des Jahres 2025 wurde aus diesem Vorhaben jedoch nichts. Auf dem Kunstrasen am Fritz-Reuter-Platz bot die Mannschaft zwar eine anständige Leistung, doch reichte dies nicht.
„Im Angriff hat uns Esprit und die Idee gefehlt, um den Gegner zu knacken“, erkannte Trainer Dreher, der mit ansehen musste, wie die Gäste aus dem Warnow-Kreis schon im ersten Part die besseren Szenen auf ihrer Seite brachten.
Die Malchiner probierten eine neue Abwehrformation. Da wurde Youngster Sancho-Besser in der Viererkette eingesetzt. Der wuselige Südamerikaner machte seine Sache gut und dürfte dort öfter auflaufen.
Auch im zweiten Teil blieb es ein Match, dem die großen Höhepunkte fehlten. Zu wenig Tempo, wenig rassige Zweikämpfe, wenig Bewegung. Das Match plätscherte ein wenig vor sich her. Zwei Minuten vor dem Abpfiff wurden die Platzherren dann mit dem entscheidenden Gegentreffer bestraft. Saidbehruz Fathulloev wurde zum Matchwinner, als er sich in Position begab und das Spielgerät entscheidend über die Linie brachte.
Für die FSVer ist noch etwas Zeit. Erst am 16. März geht’s in der Liga mit den ersten Matches der Rückrunde weiter. Bei den Testduellen gegen den SV Jördenstorf und Grün-Weiß Pribbenow erhalten Holst, Lange, Stülpnagel und Co. noch Gelegenheit, wieder das Erfolgsrezept zu finden.