Einfach nicht gewinnen kann der FSV Malchin in dieser Saison. Am Sonnabend wird ein neuer Anlauf genommen, um den Weg in die Erfolgsspur zu finden.

Es ist eine glasklare Angelegenheit. Während sich die Rot-Weißen gegen den VFC Anklam einen Wendepunkt erhoffen, ist es für die Gäste kaum mehr als eine müde Pflichtaufgabe auf dem Kunstrasen am Fritz-Reuter-Platz. In der zweithöchsten Spielklasse des Landes gelten die Lilienthalstädter nicht nur zu den Angstgegnern der 1919er, sondern auch zum Titelanwärter. Die Anklamer kommen mit der klasse Ausbeute von zehn Siegen die Peene herunter geschippert (wobei sie sicher nicht mit einem wackligen Kahn, sondern eher mit einem Reisebus ankommen dürften).

Die Gütschow-Elf trifft auf eine Truppe, die mitten im Dilemma steckt. Die 1919er – bisher haben sie fünf Remis in dieser Saison erkämpft – können kaum gewinnen. Erst zweimal ging man in dieser Spielzeit als Sieger vom Feld. Das ist zu wenig, um den Kurs Klassenerhalt aufzunehmen.

Am Vereinsheim wird fieberhaft daran gearbeitet, um in die Erfolgsspur zu finden. Das rettende Ufer haben die Rot-Weißen nicht aus den Augen verloren und lauern vor allem in den Heimspielen auf Überraschungen. Die Elf von Trainer Marcus Budniak will in den Hamster-Modus stellen. Jeder Punktgewinn kann wichtig sein und so werteten Messing, Hensel, Ullrich und Co. den einen Zähler beim SV Kröslin vor knapp einer Woche als Gewinn. Nun steht man bei 11 Punkten. Gemeinsam mit dem durchaus leidenschaftlichen Anhang soll rund um den Kunstrasenplatz eine Stimmung erzeugt werden, welche die junge Malchiner Garde beflügelt. Anstoß ist um 14:30 Uhr.