Als unbeschriebenes Blatt startete der Malchiner FSV in die Kreispokal-Saison der Oldies. Nach einem Überraschungs-Erfolg bei den „Unbesiegbaren“ stehen die 1919er nun sogar im Halbfinale.
Lang ist es her, dass der Malchiner FSV eine Großfeld-Mannschaft im Alt-Herrenbereich aufbieten konnte. Im Ligabetrieb bleibt dieser weiße Fleck zumindest vorerst. Doch das Abenteuer Pokal-Wettbewerb gingen die 1919er schon öfter an. In der 2025er-Auflage zählt man nach diesem Sonntag sogar zu den besten vier Teams.
Dabei meinte es die Auslosung für die Peenestädter alles andere als prima. In der ersten Runde gab es ein Freilos. Im folgenden Achtelfinale wurde der angesetzte Gegner von den Organisatoren aus dem Wettbewerb genommen und im Viertelfinale trat das „Worst-Case-Szenario“ ein.
Es ging am Sonntagmorgen zum SFV Jahn Neuenkirchen. Die in der Nähe von Neubrandenburg Beheimateten führen nach neun Spieltagen die Liga an. In allen diesen Begegnungen ließ die Mannschaft nicht einen einzigen Zähler liegen. Man mauserte sich zu den „Unschlagbaren“.
Die FSV-Elf wähnte sich nicht chancenlos, da die meisten Akteure durchaus im Saft stehen und obendrein eine beachtliche Fußball-Vita erspielten. So begann das Duell verhalten. Erst kurz vor der Pause ging die Post dann ab. Erst Hannes Jähnkes Flachschuss und dann Robert Pätzolds fixer Freistoß schockten die Platzherren. Es stand 2:0 für den Außenseiter.
Im zweiten Part drückten die Platzherren mächtig aufs Tempo und kamen schnell zum Anschlusstor. Kurz vor dem Ende blieb Keeper Matthias Schlüter nichts anderes übrig, als nach einem Freistoß das Leder abermals aus dem Kasten zu holen. Es drohte eine Verlängerung. Nico Libnow und Felix Rümker verpassten die Möglichkeit, sich die Extra-Zeit auf dem knüppelharten Untergrund zu ersparen.
In der Verlängerung ließen die Gäste dann nichts mehr anbrennen. Hannes Jähnke und Felix Rümker brachten die Peenestädter zum dann verdienten Sieg. Die Grün-Schwarzen rannten sich dagegen nur noch fest. Nun freut man sich beim Malchiner Tross auf ein nächstes Highlight. Die meisten Kicker sind am kommenden Wochenende im Punktspielbetrieb der Kreisoberliga-Elf gefragt.
FSV Malchin: Schlüter, Fritsche, Weldu, Pätzold, Dreher, Netling, Budniak, Fürstenau (Marwan), Libnow, Jähnke, Rümker